Eine Stadt zum (Er)leben

Göppingen - das ist die Symbiose zwischen der Tradition der Staufer, einer herrlichen Landschaft und der Innovationskraft einer modernen Stadt mit reicher Industriekultur. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, interessante Museen, faszinierende Modellbahnanlagen in der Märklin Erlebniswelt und ein lebendiger Stadtkern mit schönen Parkanlagen und gemütlichen Cafés machen Göppingen zu einem attraktiven Ausflugsziel.

Mit seiner markanten Kegelform bildet der Hohenstaufen das Wahrzeichen der Stadt Göppingen. Auf dem 684 m hohen Berg befindet sich die Ruine der Stammburg der Staufer. Von dort lässt sich ein fantastischer 360 Grad Blick über den gesamten Landkreis Göppingen genießen. Man blickt still ins schöne Stauferland, leiht sich kostenlos Audioguides aus, setzt sich auf eine der Liegewellen oder Baumelbänke und taucht in Mythen, Geschichten und Lieder rund um den Berg ein. Anschließend lädt die Berggaststätte himmel&erde ganz nach dem Motto „hochgehen zum runterkommen“ zum Genießen, Schlemmen und Verweilen ein.

Die idyllische Landschaft rund um die Drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen bietet ideale Bedingungen für genussvolle Wanderungen und ist Ausgangspunkt für reizvolle Radtouren im gut ausgebauten Radwegenetz in der Region. Passend zu der Auszeichnung als Fahrradfreundliche Region gibt es seit dem Frühjahr 2016 im Fahrradparkhaus am Bahnhof der Stadt Göppingen eine E-Bike Station, ausgestattet mit zehn Pedelecs die dort kostengünstig ausgeliehen werden können. Mit einer Reichweite von über 80 km kann völlig entspannt die einzigartige Landschaft rund um Göppingen auf dem Fahrrad erlebt werden.

Göppingen hat jedoch nicht nur eine bewegte Geschichte, sondern ist außerdem Heimatort der berühmten Modelleisenbahn der Firma Märklin. Alle zwei Jahre herrscht in Göppingen absoluter Ausnahmezustand, wenn sich während den Märklintagen und der Internationalen Modellbahnausstellung alles um die große und kleine Eisenbahn dreht. Die Faszination wird perfekt, wenn das für 2018 geplante Märklin-Museum in Form einer Erlebniswelt an den Stammsitz der Firma zurückkehrt und dort die legendäre Turmzimmersammlung in angemessenem Rahmen präsentiert.

Ebenfalls stolz ist Göppingen auf seine Mädels und Jungs vom FRISCH AUF! Göppingen. Sowohl die Frauen-, als auch die Männermannschaft spielen in der 1. Bundesliga und begeistern Fans von nah und fern bei spannenden Handballspielen in der EWS Arena.

Die Göppinger Kirchen

Die Stiftskirche in Faurndau, aus der Zeit um 1200 zählt zu den bedeutendsten spätromanischen Kirchenbauten des südwestdeutschen Raums. Variantenreicher Figurenschmuck ziert den Ostgiebel des Langhauses und die Hauptapsis. Fresken im Chor von 1300 bis 1500 und Malereien schmücken das Innere. Neben Würfelkapitellen tragen einzelne Säulen des Vorraums sogenannte Kelchknospenkapitelle, die zu den frühsten Beispielen dieser Art gehören.

Die Oberhofenkirche ist das älteste Bauwerk in Göppingen. Der Grundstein wurde 1436 - außerhalb der schützenden Stadtmauern - gelegt. Um 1490 wurde die spätgotische Hallenkirche vollendet. In der Kirche befindet sich ein Fresko (1490), das im Stile eines Stifterbildes zwei edle Frauen darstellt, die ein Kirchenmodell herzeigen. Im Hintergrund ist mit größter Wahrscheinlichkeit die Stauferburg (älteste Ansicht) dargestellt. Sehenswert sind außerdem ein Holzkruzifix von 1510 sowie im Chor eine Wandmalerei von 1449, die auf die Niederlage des Schwäbischen Städtebundes Bezug nimmt.

In ihrem heutigen Erscheinungsbild wurde die Stadtkirche 1618/1619 von einem der großen Baumeister der Renaissance, Heinrich Schickhardt erbaut. Bis dahin war die Oberhofenkirche (außerhalb der Stadtmauer) geistliches Zentrum. Nach dem Motto: "Die Kirche soll im Dorf bleiben" und dem Willen, weltliches und kirchliches Zentrum sollen nahe beisammen sein, erteilte der Herzog den Auftrag zum Bau.

Mit der Erbauung der Stammburg der Staufer ist auch der Ort Hohenstaufen entstanden. Vermutlich gab es zu dieser Zeit auch schon eine Kapelle an der Stelle wo die erst im späten 15. Jahrhundert erstellte Barbarossakirche heute steht. Die Kirche hieß allerdings bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts St. Jakob, erst im Zuge der Nationalbewegung erhielt sie den illustren Namen Barbarossakirche.